Bildkarten zur Sprachförderung

Bildkarten zur Sprachförderung: Die sprachliche Fertigkeit von Kindern fördern

Sprachliche Kompetenzen sind nicht erst dann wichtig, wenn es darum geht, Referate oder Vorträge zu halten. Vielmehr sind sie bereits für kleine Kinder im Kindergartenalter von Bedeutung. Das hat einen guten Grund: Schließlich ist die Möglichkeit, sich richtig auszudrücken, der einzige Weg, um mit den Altersgenossen zu kommunizieren. Denn die bloße Zeichensprache reicht für die wenigsten Themen aus und gilt ab einem gewissen Alter nicht länger als wünschenswert. Das macht eine gezielte Förderung unumgänglich – beispielsweise mit Bildkarten zur Sprachförderung. Read More…

Diagnose: Late Talker

Eltern, deren Kinder später sprechen als andere, sogenannte Late Talker, müssen nicht verzagen. Zwar bieten Entwicklungsstufen dahingehend eine gute Orientierung, jedoch legen Kinder häufig auch ihren individuellen Rhythmus an den Tag. Häufig passiert zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr motorisch wie kognitiv nochmal richtig viel.

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Aphasie (Sprachlosigkeit) – was tun?

Manche Schicksalsschläge treffen uns hart, wenn zum Beispiel unser eigenes Kind durch einen unerwarteten Hirnschlag oder ein Schädel-Hirn-Trauma Schaden nimmt. Wenn das Sprachzentrum verletzt wurde oder infolge einer Hirnhautentzündung erkrankt, kann es zu einer sog. Aphasie kommen. Unser Kind wird sprachlos. Eine Diagnose, die auch uns Eltern die Worte raubt. Aber es gibt Möglichkeiten, wie wir unser Kind dabei unterstützen können wieder sprechen zu lernen. Read More…

Wie Kinder Sprachen lernen und wie wir sie dabei unterstützen können

Diesen Moment, wenn unsere Kinder das erste Mal „Mama“ oder „Papa“ sagen, vergessen wir wohl nie. Kinder lernen Sprachen schon von Geburt an und besitzen alle Grundlagen, um mit ihrem Umfeld zu kommunizieren. Erfahrt in unserem Beitrag alles über die Sprachentwicklung von Kindern und wie ihr sie beim Sprechen lernen bestmöglich unterstützen könnt. Read More…

Wie gewöhne ich meinem Kind Schimpfwörter wieder ab?

Kinder haben ganz feine Antennen, wenn es um Sprache geht. Besonders, wenn sie Wörter hören, die eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt sind und die sie selbst nicht benutzen sollten. Es dauert nicht lange, bis es einen dieser hässlichen Begriffe aus dem Kindergarten oder der Schule mit nach Hause bringt. Doch wie wird man diese ungewollten Ausdrücke wieder los? Welche Verhaltenstipps sind sinnvoll und wie können wir Eltern ein besseres Vorbild sein? Lest hier praxisnahe Beispiele und Verhaltenstipps zum konsequenten, aber auch spielerischem Umgang mit Schimpfwörtern. Read More…

Babysprache – schadet das meinem Kind?

„Möchte mein Schatzeli ein Kekschen?“ oder „Wollen wir nach dem happa happa, heia heia machen?“. Beim Anblick eines süßen Babys mutieren viele Erwachsene zum Spaß-Kasper, machen komische Geräusche und Grimassen, um dem Windelpups ein glucksendes Lachen zu entlocken. Andere verdrehen bei solchen Sätzen die Augen. Wäre es nicht besser „richtig“ mit Kindern zu sprechen, anstatt Wörter zu verniedlichen? Diese Frage stellen sich viele Eltern. Deshalb haben wir verschiedene Meinungen recherchiert und sind der Frage nachgegangen, wie förderlich oder gar schädigend Babysprache seinen kann. Read More…

Angeborene Stummheit bei Kindern

Es gibt Kinder, die nicht sprechen können, aber nicht, weil sie nicht möchten, sondern weil sie stumm geboren wurden. Durch einen genetischen Defekt kann das Gehirn Sprechorgane, wie den Kehlkopf oder die Stimmbänder nicht richtig steuern. Wie unser Kind dennoch lernen kann sich zu verständigen und welche Möglichkeiten es für stumm geborene Kinder gibt, erfährst du in diesem Beitrag. Read More…

Hörschädigung oder Gehörlosigkeit bei Kindern

Kinder sprechen aus vielerlei Gründen nicht, einer der offensichtlichsten ist aber wohl der, dass sie nichts hören. Wird dein Kind mit einer Hörschädigung geboren, ist das Erlernen der gesprochenen Sprache, sowie das Sprachverständnis im Allgemeinen gar nicht so einfach. Meistens liegt eine körperliche Störung in den Hörorganen oder dem Gehirn selbst vor, die zu einer Einschränkung der Hörfähigkeit führt. Wie Eltern erste Anzeichen einer Schwerhörigkeit erkennen können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfährst du hier. Read More…

Leidet mein Kind an Mutismus?

Dein Kind erzählt und quatscht gerne, doch sobald jemand Fremdes in den Raum kommt,  hüllt es sich in Schweigen. Das passiert auch im Kindergarten oder wenn es in der Öffentlichkeit steht? Es möchte nicht sprechen, obwohl es die sprachlichen Fähigkeiten längst erworben hat? Dann leidet es vielleicht an Mutismus. Read More…

Stummheit bei Kindern – körperliche Schädigung

Die Diagnose „Stumm“ ist heftig. Vor allem wenn unser Kind eigentlich ganz gesund geboren wurde. Doch manchmal führen Entzündungen des Kehlkopfes, der Stimmbänder oder aber ein Hirnschlag dazu, dass die Sprechorgane unseres Kindes mitunter irreparabel beschädigt werden. Stummheit – was dies für ein Kind und seine Eltern bedeutet und wie ihr damit umgehen könnt, haben wir für euch in diesem Artikel zusammengefasst. Read More…

Tischsprüche für Kinder: 10 kurze Reime für Familie und Kita

„Heute möchte ich den Spruch aussuchen!“ Dein Kind sitzt schon am Tisch, während du noch die Schüssel mit den Nudeln holst. Vielleicht bringt es einen Reim aus der Kita mit. Vielleicht möchtet ihr zum ersten Mal einen gemeinsamen Spruch ausprobieren.

Ein Tischspruch ist ein kurzer Vers zum Beginn einer Mahlzeit. Er kann euch einen gemeinsamen Einstieg geben und zum Mitsprechen einladen. Dafür reichen zwei Zeilen und ein freundliches „Guten Appetit“. Wer gerade nur zuhören möchte, gehört genauso dazu.

Hier findest du zehn neu formulierte Tischsprüche: ganz kurze Zweizeiler, kleine Tiergeschichten, einen Spruch mit Bewegungen und eine Variante zum Wechselsprechen. Alle kommen ohne religiösen Bezug aus. Such dir für den Anfang einen aus, den du selbst gern vorliest.

Welcher Tischspruch passt zu euch?

Wenn das Essen schon auf dem Tisch steht und alle hungrig sind, passt ein kurzer Spruch. Habt ihr Freude an Quatschgeschichten, darf auch einmal ein Drache zu Besuch kommen. Du brauchst keine neue Auswahl für jeden Tag.

Du suchst …Probiere …
einen besonders kurzen EinstiegNr. 1 „Unsere Essenszeit“
einen lustigen TierspruchNr. 2 „Drachenbesuch“ oder Nr. 3 „Mäusepicknick“
einen Reim mit kleinen BewegungenNr. 6 „Winkende Hände“
einen Spruch, bei dem sich zwei Gruppen abwechselnNr. 7 „Was duftet hier?“
einen Dank an die Menschen, die das Essen vorbereitet habenNr. 8 „Danke fürs Vorbereiten“
etwas Passendes für den HerbstNr. 9 „Herbst am Fenster“

10 Tischsprüche zum Vorlesen und Mitsprechen

Die Verse sind für diesen Beitrag neu formuliert. Du kannst jeden mit „Guten Appetit!“ abschließen. Die kleinen Ideen darunter sind Vorschläge, keine Aufgaben, die vor dem Essen erledigt werden müssen.

1. Unsere Essenszeit

Die Teller stehen schon bereit,
wir nehmen uns jetzt Essenszeit.
Guten Appetit!

Dieser Zweizeiler passt, wenn ihr es kurz halten möchtet. Du sprichst vor, und dein Kind kann beim „Guten Appetit“ einsteigen. Auch an einem trubeligen Tag braucht ihr dafür keine besondere Vorbereitung.

2. Drachenbesuch

Ein kleiner Drache kommt herein
und schaut in unsre Schüsseln rein.
Er setzt sich hin und freut sich mit:
„Ich wünsche guten Appetit!“

Vielleicht spricht der Drache mit einer tiefen Stimme, vielleicht ganz piepsig. Lass dein Kind entscheiden, wenn es Lust darauf hat. Der Reim funktioniert genauso gut in deiner normalen Vorlesestimme. Ein großer Auftritt ist nicht nötig.

3. Mäusepicknick

Die kleine Maus im roten Haus
packt ihren Picknickbeutel aus.
Sie hat ein Brot und Käse mit
und wünscht uns guten Appetit.

Der Spruch passt auch auf die Picknickdecke oder zur Brotzeit. Wenn dein Kind die Maus mag, könnt ihr sie später weiter auf Reisen schicken: Wohin nimmt sie ihren Beutel morgen mit? Das muss nicht schon vor dem ersten Bissen geklärt werden.

4. Der tanzende Löffel

Ein Löffel wollte tanzen gehn,
doch blieb er auf dem Tische stehn.
„Ich tanz erst später“, sagt er heiter,
„nun reicht die Schüssel bitte weiter.“

Ein bisschen Quatsch darf sein. Der Löffel tanzt hier nur in der Geschichte; Besteck und Geschirr können liegen bleiben. Wer möchte, kann mit zwei Fingern auf dem eigenen Oberschenkel einen winzigen Tanz vormachen.

5. Besuch von der Sonne

Die Sonne schaut zum Fenster rein,
heut lädt sie uns zum Essen ein.
Wir winken ihr vom Tische zu:
„Wir essen jetzt. Was isst denn du?“

Ob die Sonne wohl Wolkenknödel mag? Wenn dein Kind eine Antwort erfindet, darf sie gern ganz unsinnig sein. Ihr müsst daraus keine Wissensfrage machen. An einem Regentag kann die Sonne im Reim einfach trotzdem vorbeischauen.

6. Winkende Hände

Zwei Hände winken hin und her,
das fällt uns heute gar nicht schwer.
Nun ruhen sie ein Weilchen aus,
es duftet gut im ganzen Haus.

Wer mitmachen möchte, winkt kurz und legt die Hände anschließend bequem ab. Dafür braucht ihr weder auf den Tisch zu schlagen noch euch an den Händen zu halten. Passe die Geste so an, dass jedes Kind nach seinen Möglichkeiten teilnehmen kann; Zuschauen ist ebenfalls möglich.

7. Was duftet hier?

Eine Person: Was duftet hier? Was kann das sein?
Die anderen: Wir schauen in die Schüsseln rein!
Gemeinsam: Guten Appetit!

Eine einfache Variante für Familien oder kleine Kita-Gruppen. Zuerst kannst du beide Zeilen vormachen. Später wechseln die Rollen: Dein Kind stellt die Frage, du antwortest. Niemand muss den Text allein vor einer ganzen Gruppe aufsagen.

8. Danke fürs Vorbereiten

Ihr habt gerührt, geschnippelt, gelacht
und uns das Essen mitgebracht.
Wir sagen Danke, freuen uns mit
und wünschen guten Appetit.

Mit diesem Reim könnt ihr die Menschen ansprechen, die gekocht oder das Essen vorbereitet haben. Auch Kinder, die Gemüse gewaschen oder Servietten verteilt haben, dürfen sich angesprochen fühlen. Dankbarkeit muss dabei nicht davon abhängen, dass jemand eine bestimmte Menge isst.

9. Herbst am Fenster

Die Blätter tanzen vor dem Haus,
wir packen unsre Löffel aus.
Guten Appetit!

Ein kurzer Herbstspruch für die Zeit der bunten Blätter. Liegen heute Gabeln auf dem Tisch, könnt ihr „Löffel“ durch „Gabeln“ ersetzen. Das Reimpaar „Haus – aus“ bleibt gleich. So lässt sich ein Vers leicht an euren Tag anpassen.

10. Zu Gast bei Lingufino

Bei Lingufino duftet’s fein,
er lädt uns heut zum Essen ein.
Guten Appetit!

Wenn dein Kind unseren Lingufino kennt, kann es sich eine gemeinsame Essensrunde mit ihm vorstellen. Ihr braucht dafür kein Spielzeug auf dem Tisch. Vielleicht erfindet dein Kind später, was Lingufino gekocht haben könnte.

Wie wird daraus ein unkompliziertes Ritual?

Fang mit einem einzigen Spruch an. Lies ihn vor, wenn ihr bereit zum Essen seid, und schaut, ob er euch gefällt. Nach ein paar Mahlzeiten könnt ihr entscheiden, ob ihr dabei bleibt oder einen anderen ausprobiert.

Du kannst dein Kind zwischen zwei Versen wählen lassen: „Heute die Maus oder den Drachen?“ Eine ganze Liste abzufragen, während das Essen abkühlt, macht es unnötig kompliziert. Wenn mehrere Kinder auswählen möchten, könnt ihr euch von Mahlzeit zu Mahlzeit abwechseln.

Manche Familien mögen dazu eine kleine Geste, andere sprechen einfach. Ein kurzes Winken reicht. Niemand muss Körperkontakt mögen oder bei jeder Bewegung mitmachen. Wenn an einem Tag alle müde sind, passt auch nur ein freundliches „Lasst es euch schmecken“.

Ein Tischspruch ist außerdem keine Voraussetzung dafür, essen zu dürfen. Wenn ein Kind schon begonnen hat oder dringend etwas essen muss, braucht ihr die Mahlzeit nicht für einen zweiten, diesmal „richtigen“ Start zu unterbrechen.

Tischsprüche in der Kita: alle einladen

In einer Gruppe treffen unterschiedliche Gewohnheiten und Sprachen zusammen. Erkläre kurz, was ihr vorhabt: „Wir sagen gleich unseren Spruch. Ihr könnt mitsprechen oder zuhören.“ Ein bekannter Vers kann dabei leichter zugänglich sein als jeden Tag ein neuer.

Für Kinder, die den deutschen Text noch nicht kennen, kannst du eine passende Geste vormachen oder ein wiederkehrendes Schlusswort anbieten. Gib ihnen Zeit, ohne sie anschließend einzeln abzufragen. Auch Wörter aus den Familiensprachen können einen Platz bekommen, etwa ein gemeinsam ausgewählter Wunsch zum Essen. Lass dir Aussprache und Bedeutung von den Familien erklären.

Wenn ihr religiöse Tischgebete verwendet, sollten sie zum Konzept eurer Einrichtung und zu den Vereinbarungen mit den Familien passen. Die hier gesammelten Verse sind weltlich und lassen sich auch in einer Gruppe mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen nutzen.

Was haben Tischsprüche mit Sprache zu tun?

Beim Reimen hört dein Kind ähnliche Wortenden, wiederkehrende Satzteile und einen Rhythmus. Aus „Haus“ und „aus“ wird ein kleines Klangpaar. Der Landesbildungsserver Baden-Württemberg beschreibt Reimspiele als einen Zugang zur lautlichen Seite von Sprache.

Du kannst einen vertrauten Vers langsam sprechen und vor dem letzten Reimwort eine kurze Pause lassen. Vielleicht ergänzt dein Kind das Wort. Vielleicht hört es lieber weiter zu. Beides ist in Ordnung. Sprich einfach weiter, wenn keine Antwort kommt.

Es geht um Freude am Sprechen und Zuhören. Aus einem Tischspruch lässt sich weder ein Entwicklungsstand ablesen noch ein bestimmter Lernerfolg versprechen. Wenn ihr länger mit Wörtern spielen möchtet, sucht euch dafür lieber einen eigenen Moment außerhalb der Mahlzeit.

Nach dem Essen weiterreimen: mit und ohne Bildkarten

Für ein kleines Reimspiel braucht ihr zunächst gar kein Material. Nenne zwei Wörter, etwa „Maus – Haus“, und sprich sie noch einmal deutlich hintereinander. Fallen deinem Kind weitere Wörter dazu ein? „Raus“ passt auch. Ein erfundenes Quatschwort darf ebenfalls mitspielen, solange ihr gemeinsam Spaß am Klang habt.

Wenn dein Kind gern Bilder anschaut, könnt ihr unser Bildkartenset Reime dazunehmen. Es enthält 30 Bildkarten und ein Begleitheft mit Spielideen; der Shop beschreibt den Einstieg ab drei Jahren. Wählt für den Anfang ein Reimpaar aus dem Set, benennt die Bilder gemeinsam und hört auf die Wortenden. Du kannst die Wörter vorsprechen, dein Kind muss sie nicht selbst finden.

Später legt ihr ein weiteres Paar dazu und schaut, welche Wörter zusammenklingen. So bleibt die Auswahl überschaubar. Das Set ist eine Ergänzung zum Reimspiel; die zehn Tischsprüche aus diesem Beitrag gehören nicht zum zugesagten Set-Inhalt.

Weitere Ideen für unterwegs oder eine freie Spielrunde findest du in unseren 25 Sprachspielen ohne Material. Wenn du verschiedene Kartenarten vergleichen möchtest, hilft dir die Auswahlhilfe zu Bildkarten zur Sprachförderung.

Was ein Tischspruch nicht leisten muss

Ein Reim muss niemanden dazu bringen, schneller, mehr oder etwas Bestimmtes zu essen. Er ist auch kein verlässlicher Schalter für Ruhe. Gespräche und unterschiedliche Vorlieben dürfen weiterhin zur Mahlzeit gehören.

Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt eine Essbegleitung ohne Druck und Bewertung. Für die Auswahl eines Tischspruchs bedeutet das: Lass Aufforderungen zum Aufessen oder Spott über „schlechte Esser“ weg. Ein freundlicher gemeinsamer Anfang genügt.

Häufige Fragen zu Tischsprüchen

Ab welchem Alter passen Tischsprüche?

Es gibt kein festes Startalter. Du kannst einen kurzen Vers vorlesen, sobald er zu eurer gemeinsamen Mahlzeit passt. Dein Kind darf zunächst zuhören oder eine Geste mitmachen. Selbstständiges Mitsprechen ist keine Voraussetzung.

Welcher Tischspruch eignet sich für kleine Kinder?

Ein kurzer Zweizeiler wie „Unsere Essenszeit“ ist ein einfacher Einstieg. Bleibt gern eine Weile bei demselben Text. Wichtiger als eine Altersangabe ist, ob dein Kind Interesse zeigt und die Situation entspannt bleibt.

Muss sich ein Tischspruch reimen?

Nein. „Schön, dass wir zusammen essen. Guten Appetit!“ ist genauso möglich. Ein Reim ist eine spielerische Variante für Familien und Gruppen, die Freude daran haben.

Was mache ich, wenn mein Kind nicht mitsprechen möchte?

Lass es zuhören oder direkt mitessen. Frage nicht bei jeder Mahlzeit erneut nach einer Darbietung. Ein gemeinsames Ritual darf unterschiedliche Formen der Teilnahme zulassen.

Brauchen wir jeden Tag einen anderen Spruch?

Nein. Ein Lieblingsspruch kann euch lange begleiten. Wenn ihr Abwechslung möchtet, tauscht ihn aus oder erfindet eine neue Zeile. Vielleicht reist eure Picknickmaus irgendwann mit einer sehr ungewöhnlichen Brotbox an.

Lingufino lernt Englisch in den USA

Erinnert ihr auch noch an Claudia? Wir haben heute wieder einen neuen Gastbeitrag von ihr, denn sie hat zusammen mit ihren Kindern unser erstes englisches Abenteuer ausprobiert. Besonders spannend war für uns natürlich wie das Abenteuer bei Kindern ankommt, die besser Englisch als Deutsch sprechen können.  Read More…